Weimarer Wurstwaren Tradition seit 1432

 Unsere Original Thüringer Rostbratwurst wird handgewürzt nach altem Thüringer Original-Rezept und steht somit – sowohl gebrüht als auch roh – für höchsten Genuss. Natürlich geografisch geschützt.
Guten Appetit!

 

 

 

Born die Traditionsmarke in Thüringen seit 1820

Die jahrhundertelange Tradition der Senfherstellung hat zu einer verführerisch abwechslungsreichen Geschmacksvielfalt geführt. Es gibt ihn in den vielfältigsten Varianten, doch jeder Senf hat bereits eine lange Geschichte hinter sich, bis wir mit ihm unseren Saucen und Rostbratwürsten einen unverwechselbaren Geschmack verleihen können. Alles beginnt mit der Geburt. Der Senf erblickt das Licht der Welt als winzige harte Kugel - dem Senfkorn.

Das Senfkorn tritt in schwarz und weiß auf. Die kräftig-scharfen schwarzen Senfkörner findet man vorwiegend in grobem französischen Senf, während hierzulande meist weiße Senfkörner zur Senfherstellung verwendet werden. Sie werden außerdem genutzt zur Wurstherstellung oder zum Einlegen von Senfgurken und sind von Natur aus nicht sonderlich scharf, sondern eher mild-nussig. 

Um Senf herzustellen, werden die Senfkörner zuerst zwischen Walzen zerquetscht. Die überbleibende Senfschrot ist sehr ölhaltig, welches erst zum scharfen Geschmack des Senfs führt. Hinzu kommen nun die hauseigenen Gewürzmischungen, sowie Essig, Trinkwasser und Kochsalz, welche alle unter gleichmäßigem Rühren miteinander vermischt werden. Dieser Prozess ähnelt der Bierherstellung und nennt sich Fermentation, welche jedoch nicht mit Gärung verwechselt werden sollte.

Der nun entstandene Brei, auch „Maische“ genannt, wird bei maximal 50 Grad Celsius zu einer, je nach Sorte, mehr oder weniger glatten Paste vermahlen. Anschließend reift der Senf noch einige Zeit, bevor er abgefüllt und verkauft wird.

Der Senf ist aus thüringischen Küchen nicht mehr wegzudenken. Die jahrhundertelange Tradition der Senfherstellung wird bis heute bewahrt und hat erheblich dazu beigetragen, dass Thüringen zu einem kulinarischen Zentrum Deutschlands wurde.

 

 

Überschrift

Die Geschichte des Köstritzer Brauwesens ist mit dem Werden und Wachsen des Ortes sehr eng verbunden. Seit über 500 Jahren wird in Köstritz Bier gebraut, seit 1543 ist das gewerbliche Brauen beurkundet.Bereits vor diesem Datum bestanden schon "zwehn kretschmar", also Bier brauende Erbschenken und zahlreiche brauberechtigte Häuser am Ort. Zufahrt zur Köstritzer Schwarzbierbrauerei
Eine der beiden Gastwirtschaften war das heutige Hotel "Goldener Loewe".
Der Ursprung der Brauerei ist aber vorrangig im "Gemein-Brauhaus" zu finden, einer von der Gemeinde genutzten Braustätte mit Zinszahlungen für die Benutzung der Braupfanne und mit Tranksteuern an die Obrigkeit.
Die Übernahme der Köstritzer Rittergüter durch die reußischen Grafen brachte auch die ritterliche Gutsbrauerei in deren Besitz. Im Jahre 1696 erhielt diese sogar die Bezeichnung "Hofbrauerei". Unter den Reußen entwickelte sich das Brauwesen rasant. Bereits 1811 wurden über 6.400 hl unterschiedlichster Biersorten, darunter auch ein Köstritzer Schwarzes, bis Berlin, Dresden, Magdeburg und Frankfurt am Main verkauft.
Bei einer Brandstiftung im Jahre 1829 brannten die Hofbrauerei und weitere 15 Gebäude ab, darunter auch der "Goldene Loewe". Daraufhin wurde die Brauerei im Westflügel des Schlosses neu eingerichtet. Da die "hohe Zeit" der Reußen in Köstritz zu Ende ging - sie hatten schon vorher ihre Residenz nach Ernstbrunn in Österreich verlegt - wirkte sich das auch negativ auf das Brauwesen in Köstritz aus. Erst mit dem industriellen Aufschwung der Gründerjahre änderte sich diese Situation.
Mit der Übernahme der fürstlichen Domänen Köstritz, Dürrenberg und Hartmannsdorf durch den Pächter Rudolf Zersch pachtete dieser auch die Fürstliche Brauerei. Nach schwerem Anfang, ein weiterer Brand hatte beträchtlichen Schaden angerichtet und auch die baulich-technische Hinterlassenschaft ließ eher zu wünschen übrig, führte er die Brauerei gemeinsam mit seinem böhmischen Braumeister Carl Holomoucky und einem Stamm erfahrener Brauer wieder zu neuer Blüte, vorerst noch an alter Stelle im Schloß.
Die expandierende Brauerei hatte im ganzen Ort verstreut ihre Produktionsstätten. Dies hemmte den weiteren Aufschwung - eine neue Brauerei mußte her. Von 1906 bis 1908 wurde nach den Vorstellungen von Rudolf Zersch diese Brauerei mit ihrem dominaten, weithin sichtbaren Backsteinbau errichtet.
Leider erlebte Ökonomierat Zersch nicht mehr den ersten Sud im neuen Haus. Er hinterließ aber eine Braustätte, die zu ihrer Zeit als die schönste und am besten eingerichtete in Deutschland galt.
Heute ist die Köstritzer Schwarzbierbrauerei und ihr "Schwarzes mit der blonden Seele" der Marktführer bei den "Schwarzen" in Deutschland und es ist in der ganzen Welt bekannt und begehrt.